Süßwaren & Snacks

Flexible Pick and Place Roboter in einer Kombination von Pickerlinie und Packstraße

Ein Auflicht-Scanner überprüft neben der Orientierung auch die Qualität der Mozart-Kugeln.

Die einzelnen Mozart-Kugeln passieren in Siebenerreihen den Bildscanner, der die Qualität und Ausrichtung der Kugeln überprüft.

Im Packstraßenbetrieb kommen die Produkte über seitliche Zuführbänder in die Anlage.

Mehrere Roboterarme, mit Saugwerkzeugen ausgerüstet, nehmen die Mozartkugeln vorsichtig vom seitlichen Transportband und setzen sie in die Pralinenschachteln.

Die Pick and Place Roboter richten die Mozart-Portraits auf den Goldfolien vor dem Einsetzen in die Trays identisch aus.

In dieser Großaufnahme der Pralinenschachtel sieht man, dass die Roboter die Kugeln mit den Mozart-Portraits vor dem Einsetzen in den Tray identisch ausrichten.

Im neuen Kartonierer werden die traditionellen Schachteln ohne Leim gekrempelt.

Man sieht wie im Kartonierer die Schachteln vollautomatisch und ohne Leim aufgerichtet sind.

Auch das Auflegen der Polsterpapiere und Einlegen der Garantiekarte ist im Prozess integriert.

Während des Verpackungsprozesses legen Roboter als besonderen Support auch die Polsterpapiere und die Garantiekarte in die Schachteln.

Anforderung

Vollautomatisiert, flexibel und zukunftssicher für die nächsten 10 Jahre verpackt

Reber setzt bei umfangreicher Produktionsoptimierung erneut auf flexible Pick and Place Roboter von Schubert

Edle Confiserien wie die Echten Reber Mozart-Kugeln verdienen eine ebenso edle Hülle. Seit vielen Jahren setzt das Traditionsunternehmen Reber dafür auf Verpackungsmaschinen von Schubert. Um die feinen Spezialitäten zukünftig noch effizienter in ihre vielfältigen Schachteln zu verpacken, wurden jetzt zwei neue TLM-Verpackungsmaschinen mit modernsten Pick and Place Robotern in die Produktion integriert. Die beiden Anlagen steigern die Verpackungsleistung um rund 30 Prozent und sind so flexibel konzipiert, dass der Nachschub an Mozart-Kugeln mindestens für die nächsten zehn Jahre gesichert ist.

Kleine verführerische Momente für Genießer auf der ganzen Welt – die Echten Reber Mozart-Kugeln sind heute so beliebt und berühmt wie ihr Namensgeber, der Komponist Wolfgang Amadeus Mozart. Tradition und Qualität sind für den deutschen Marktführer aus Bad Reichenhall Werte, die auch in unserer schnelllebigen Zeit hochgehalten werden: Nach wie vor produziert das Unternehmen sein komplettes Sortiment an Mozart-Kugeln, Confiserie-Pasteten und Confiserie-Schokolade am Stammsitz. Pro Tag verlassen eine halbe Million Mozart-Kugeln das Werk und werden in mehr als 50 Länder exportiert. Ohne hocheffiziente Prozesse, eine ausgezeichnete Qualitätskontrolle der Produkte und agile, absolut zuverlässige Verpackungsanlagen wäre dieser Umsatz nicht möglich. Daher wandte sich das Unternehmen im Zuge einer umfangreichen Produktionsoptimierung erneut vertrauensvoll an Schubert, um eine leistungsstarke Verpackungsanlage in die hocheffizienten Abläufe integrieren zu können. Mindestens zehn Jahre sollte die neue Anlage sämtliche aktuellen und kommenden Markttrends abdecken können und dabei eine hohe Maschinenverfügbarkeit sowie Ausfallsicherheit gewährleisten. Gleichzeitig wollte der Hersteller seine bewährten, hochwertigen und aus vielen Einzelteilen bestehenden Verpackungen der Mozart-Kugeln beibehalten.

Lösung

Wie ist die Lösung auf die Anforderung umgesetzt?

Flexibilität und Produktionssicherheit beim Pick and Place Prozess im Fokus

Die hohen Anforderungen löste Schubert durch sein modulares Maschinenkonzept mit einer individuellen, äußerst flexiblen Kundenlösung aus zwei Verpackungsmaschinen – eine für die Primär- und eine für die Sekundärverpackung. Für die Primärverpackung wurde die Kombination aus einer Pickerlinie und einer Packstraße konstruiert. Werden sortenreine Formate verpackt, arbeitet die Pickerlinie, sollen dagegen Mix-Schachteln verpackt werden, kommen die seitlichen Zuführbänder zum Einsatz und die Anlage wird auf den Packstraßenbetrieb umgestellt. Für die Sekundärverpackung, also die Pralinenschachteln, nutzt Reber jetzt einen Schubert-Kartonierer. Er steht als separate Anlage in der Produktion, die aber direkt an die vorgeschaltete Pick and Place Maschine von Schubert anschließt. Die befüllten Trays laufen je nach Format entweder in den neuen Kartonierer oder zu bereits vorhandenem Maschinenequipment. Durch die getrennten Anlagen, die auf verschiedene Weise in die gesamte Produktion eingebunden werden können, ist die Verfügbarkeit der Verpackungslösung insgesamt besonders hoch. Denn Reber kann auf diese Weise nicht nur die aktuelle Produktpalette vollautomatisiert und produktionssicher verarbeiten, sondern auch gängige Sonderformate wie zum Beispiel Weihnachtseditionen oder alle zukünftigen Produkte und Formate.

Auf einen Blick

  • Hochflexibler Verpackungsprozess durch modulares Maschinenkonzept
  • Hohe Formatvielfalt inklusive Wechsel zwischen reinen und gemischten Sortimenten
  • Schonendes Produkthandling durch innovative Pick and Place Roboter

Erfahrene Worte

„Jetzt können wir nicht nur unsere Kernkompetenz Kugeln sehr effizient verpacken, sondern in Zukunft auch Sortimente mit bis zu vier verschiedenen Produkten sowie weitere Innovationen herstellen.“

Technische Details

Kombination aus Pickerlinie und Packstraße

Die kombinierte Pickerlinie und Packstraße besteht aus sechs Maschinengestellen, die Produkte kommen direkt aus Wickelmaschinen über Zuführbänder in die Schubert Pick und Place Maschine. Mehrere Auflicht-Scanner prüfen die Qualität der bereits in Folie gewickelten Mozart-Kugeln. Dabei erkennt die Schubert-Bildverarbeitung außerdem den Folienaufdruck auf dem Wickelpapier und gibt die Informationen an die Roboter weiter. Acht Pick and Place Roboter nehmen die Produkte dann vom Produktband oder wahlweise von den seitlichen Bändern auf, drehen sie in die richtige Position und legen sie korrekt ausgerichtet in die Trays. So ist jederzeit gewährleistet, dass die Portraits des weltberühmten Namensgebers der Kugeln immer in die gleiche Richtung blicken. Außerdem sorgen die individuell angepassten Saugwerkzeuge der Roboter für ein besonders schonendes Produkthandling. Für Reber wählten die Maschinenbauer die F4 Pick and Place Roboter aus den Systemkomponenten von Schubert. Mit ihrem breiten, quer zum Band liegenden Arbeitsbereich eignen sich die Scara-Roboter besonders für dieses spezielle Maschinenlayout und für den Wechsel zwischen Pickerlinie und Packstraße. Außerdem wurden zusammen mit Reber und dem Tray-Lieferanten die bestehenden Trays auf automatisch entstapelbare Varianten umgestellt.

Kartonierer mit zusätzlichen Support-Funktionen

Vollautomatisiert wird zudem die kunstvolle Verpackung der Mozart-Kugeln beibehalten. Diese besteht aus gekrempelten Schachtelunterteilen, die ebenso wie die separaten Deckelteile ohne Leim aufgerichtet werden. Dazu fahren die gefüllten Trays in Formaten als 6er-Pack, 12er-Pack oder weiteren Varianten im Anschluss an die Pick and Place Maschine in den Kartonierer. In dieser kompakten Anlage aus vier TLM-Gestellen werden die Schachtelböden der Sekundärverpackung aufgerichtet, gekrempelt und die gefüllten Trays eingesetzt. Anschließend wird zum Schutz der feinen Marzipankugeln ein Polsterpapier aufgelegt. Zusätzlich wird in jeder Schachtel eine Garantiekarte eingelegt, mit der Reber die Echtheit seiner Kugeln bezeugt. Zum Schluss wird der aufgerichtete Deckel aufgesetzt. Der Schubert-Transportroboter Transmodul verbindet alle Prozessschritte schnittstellenfrei. Bis zu sieben Schachteln gleichzeitig können so befüllt werden. Damit erreicht der optimierte Verpackungsprozess eine Leistungssteigerung von mehr als 30 Prozent. Die hohe Flexibilität bei den Formaten der Trays und Schachteln ist ein weiterer Pluspunkt für die Investition in die verbesserte Automatisierung und schafft die optimalen Voraussetzungen für weitere Innovationen mit der neuen Gesamtanlage.

Gesamtleistung
  • Primärverpackung als Kombination von Pickerlinie und Packstraße
  • Sekundärverpackung als Kartonierer mit Sonderfunktionen
  • Spezialformate und bis zu 4 weitere Produktneuheiten möglich
  • Qualitätssicherung durch Schubert-Bildverarbeitung
  • 30 Prozent Leistungssteigerung
  • Transmodul im Einsatz

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