Süßwaren & Snacks

Kompakte und flexible Pickerlinie mit Optionen für die Zukunft

Bei Bahlsen unterstützt eine hochleistungsfähige Pickerlinie den Verpackungsprozess von gefüllten Doppelkeksen.

Die Kekse können wahlweise in Kunststofftrays oder einzeln auf ein Gruppierband abgelegt werden.

In vier der sechs TLM-Gestelle arbeiten insgesamt 24 Pick-and-Place-Roboter.

Nach dem Befüllen werden die Trays in Längsrichtung gedreht.

Anforderung

Kekse mit hoher Leistung in vielfältige Formate verpacken

Bei Bahlsen passt sich die kompakte Verpackungsanlage der Halle an

Auch ein Gebäudepfosten mitten in der Halle ist für eine Schubert-Maschine kein Problem: Beim Gebäckhersteller Bahlsen in Polen wurde der Pfeiler einfach in die neue flexible Pickerlinie integriert. Jetzt verpackt die TLM-Anlage die Produktlinie „Keks’n Cream“ mit hoher Leistung auf kleinstem Raum.

Als neueste Variation der bekannten Leibniz-Butterkekse bietet Bahlsen seinen Kunden „Keks’n Cream“: zwei klassische Kekse mit einer Füllung aus Schokoladencreme. „Keks’n Cream Milk“ heißt die Sorte mit dunklen Schokoladenkeksen und Milchcreme. Die gefüllten Doppelkekse der neuen Produktlinie werden in ein Tray gelegt, das in eine Hülle mit Wiederverschluss verpackt wird. So bleiben sie auch in der angebrochenen Packung frisch.

Um die hohe Nachfrage bedienen zu können, investierte Bahlsen am polnischen Standort Krakau in eine neue Pickerlinie. Von dort aus wird hauptsächlich der deutsche Markt beliefert. Aufgrund der anspruchsvollen Architektur der Produktionshalle mit einem frei stehenden Gebäudepfeiler musste die Verpackungsanlage speziell angepasst werden. Gleichzeitig war eine kompakte Lösung mit hoher Leistung gefragt. Besonderen Wert legte Bahlsen darauf, in Zukunft auch andere Tray-Größen fahren zu können. Weiterhin sollten neben einer sehr guten Qualitätskontrolle ein geringer Wartungsaufwand und niedrige Ersatzteilkosten sichergestellt werden.

Lösung

Wie ist die Lösung auf die Anforderung umgesetzt?

Hohe Roboterdichte auf kurzer Anlage

Um eine hohe Leistung auf knappem Raum zu erzielen, platzierte Schubert insgesamt 24 Pick-and-Place-Roboter in vier TLM-Gestellen. Dabei wurde der Gebäudepfosten einfach in die etwas verlängerte Maschine integriert. Auf jeder Seite der Anlage arbeiten jeweils 12 Roboter. Die Kekse werden von den Robotern aufgenommen und links und rechts der Anlage in Trays abgelegt. Wahlweise können die Kekse auch auf ein Einzelablageband abgelegt werden. Von dort aus werden sie ohne Trays in Schlauchbeutel verpackt. Die individuell zwischen Tray und Einzelablage umschaltbaren Roboter machen die Formatumstellung besonders flexibel und lassen Spielraum für weitere Formate.

Potenzial für weitere Formate und mehr Leistung

Vier 3D-Scanner sorgen dafür, dass nur intakte Doppelkekse in die Verpackungen kommen. Für die dunklen Kekse wird ein entsprechend angepasstes 3D-Scanner-Programm genutzt. Die neue Anlage läuft mit einer etwas geringeren Taktleistung, um den Verschleiß zu reduzieren. Diese vorausschauende Planung bietet Potenzial für die Zukunft. Denn selbst mit einer Leistungserhöhung wären die Roboter noch nicht an der Leistungsgrenze.

Auf einen Blick

  • Hohe Leistung bei geringem Verschleiß
  • Sehr variable Verpackungsformate
  • Zuverlässige Qualitätskontrolle

Erfahrene Worte

„Im April 2019 lief die Maschine bereits mit einer Effizienz, die man erst für Dezember eingeplant hatte.“

Technische Details

Flexibilität und Leistungspotenzial durch hohe Roboterdichte

Die Pickerlinie bei Bahlsen besteht aus insgesamt sechs TLM-Gestellen. In vier davon arbeiten 24 Pick-and-Place-Roboter. Sie sind paarweise hintereinander angeordnet, sodass auf jeder Seite der Anlage 12 F4-Roboter zur Verfügung stehen. Die Kunststofftrays werden ebenfalls auf beiden Seiten der Anlage zugeführt. Zwei F3-Roboter nehmen jeweils sieben Trays gleichzeitig aus den Magazinen und setzen sie in die Mitnehmer der beiden schräggestellten Kettentransporteure. Die Kekse werden von den F4-Robotern aufgenommen und senkrecht in die Trays abgestellt. Durch die schräge Position der Trays wird dabei verhindert, dass die Kekse nach der Ablage im Tray kippen. Die Qualitätskontrolle übernehmen vier 3D-Scanner. Kekse, die keine oder weniger als die vorgegebene Füllung enthalten, und solche, deren Leibniz-Schriftzug nicht gut lesbar ist, werden nicht erkannt und damit nicht verpackt. Nach dem Befüllen werden die Trays um 90 Grad gedreht, damit sie längs aus der Pickerlinie zur anschließenden Schlauchbeutelmaschine ausgeführt werden können. Auf Knopfdruck kann gleichzeitig eine Einzelablage der Kekse auf ein Gruppierband für Schlauchbeutelpackungen ohne Kunststofftrays aktiviert werden. Die Anzahl der Roboter, die von der Ablage in Trays zur Einzelablage wechseln, ist variabel.

Gesamtleistung
  • Kompakte Maschine mit 24 Robotern
  • 6er- bis 14er-Packungen
  • Ablage in Trays und auf Einzelablageband
  • 3D-Scanner zur Qualitätskontrolle

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