Kosmetik

Flexible Verpackungsmaschine für hochwertige Tampons im Private Label

Die flexible Verpackungsmaschine füllt die Tampons in Schachteln mit allen erdenklichen Formaten.

Auf der Verpackungsmaschine von Schubert verpackt der Private-Label-Hersteller Rauscher Tampons für Kunden auf der ganzen Welt.

Roboter sorgen dafür, dass der anspruchsvolle Vorgang des Schachtelaufrichtens sicher und zuverlässig ausgeführt wird.

Roboter richten die Schachteln auf, die von der Verpackungsmaschine mit Tampons befüllt werden.

Mit wenigen Handgriffen und in unter 20 Minuten wird die Anlage von nur einem Mitarbeiter auf ein neues Verpackungsformat umgestellt.

Die Werkzeuge der Verpackungsmaschine, die bei einem Formatwechsel getauscht werden müssen, sind klein und einfach zu wechseln.

Anforderung

Private-Label-Produkte für den Weltmarkt

Bei der Verpackung ist Rauscher auf höchste Flexibilität angewiesen

Lohnfertiger bürgen für ihre Kunden. Umso entscheidender ist, dass die Qualität stimmt – bei den Produkten ebenso wie bei der Verpackung. Gerade bei Hygieneprodukten dürfen Hersteller sich keine Kompromisse erlauben. Der österreichische Produzent Rauscher, ein Hersteller für Markenprodukte und Private-Label-Tampons, suchte nach einer Verpackungsmaschine mit höchster Flexibilität, die gleichzeitig hohe Leistung bietet und den Private-Label-Hersteller zukunftssicher aufstellt.

Rauscher hat jahrzehntelange Erfahrung in der Herstellung von Damenhygieneprodukten. Der österreichische Anbieter stellt Tampons sowohl als Marke als auch als Private Label her und legt daher besonders viel Wert auf exzellent verpackte Qualität. Schließlich bürgen die Produkte für den Namen zahlreicher Abnehmer auf der ganzen Welt.

Beständiges Wachstum machte für die Produktion von Tampons verschiedener Größen im Frühjahr 2019 eine zweite Verpackungsmaschine notwendig. Für den Ausbau war deutlich mehr als die bloße Erhöhung der Kapazität gefragt: Im Mittelpunkt stand die größtmögliche Flexibilität des Verpackungsmaterials. Verschiedenste Verpackungsmaterialien sollte die Maschine verarbeiten können: edle Schachteln mit empfindlichem Soft-Touch-Lack ebenso wie nachhaltige Kartons aus Graspapier oder Sonderausführungen wie Schachteln mit Sichtfenster. Selbst an Variationen wie Geschenkverpackungen oder besondere Weihnachtseditionen haben die Projektverantwortlichen gedacht.

Auch bei den Verpackungsgrößen war Flexibilität gefragt: Rauscher forderte die Option für Schachteln mit einer Grundfläche für 4, 5, 6 und 7 Tampons. Zudem war dem Unternehmen daran gelegen, dass ein Formatwechsel schnell und mit wenig Personal vonstattengehen soll. Entsprechend leicht mussten die individuellen Formatwerkzeuge designt sein.

Lösung

Wie ist die Lösung auf die Anforderung umgesetzt?

Robotergestützte Lösung mit flexiblem Transmodul

Mit intelligenter Robotertechnik bietet die Verpackungsmaschine von Schubert höchste Flexibilität und rüstet Rauscher für alle Anforderungen, die die Zukunft bringen kann. Die Lösung besteht aus drei Gestellen, in denen die Verpackungen aufgerichtet, befüllt und verschlossen werden. Alle Prozessschritte werden durch das Transmodul, den Transportroboter von Schubert, flexibel und effizient miteinander verbunden.

Die anspruchsvollen Prozesse laufen auf der TLM-Verpackungsmaschine so schnell ab, dass bis zu 930 Tampons pro Minute in zwölf verschiedene Schachtelformate gefüllt werden. Die zur Verfügung stehenden Verpackungsgrößen teilen sich in vier unterschiedliche Grundflächen auf, die jeweils in drei Höhen ausgeführt werden. Um den Formatwechsel so einfach wie möglich zu machen, wird pro Grundgröße aber nur ein einziger Faltkasten verwendet, der unterschiedliche Höhen verarbeiten kann.

Die Werkzeuge für den Aufrichtevorgang werden auf der zweiten Ebene gewechselt – so sind sie kleiner, einzeln wechselbar und viel leichter zu tauschen. Ein Wechsel kann dank dieser Details in weniger als 20 Minuten vorgenommen werden. Bajonettverschlüsse sorgen dafür, dass alle Bauteile sicher sitzen.

Um Rauscher für alle Eventualitäten zu rüsten und möglichst viele Kundenwünsche befriedigen zu können, hält die Verpackungsmaschine auch eine Option für eine Erweiterung der Formate bereit: Bei Bedarf kann der Markenproduzent auf der TLM-Anlage auch Schachteln mit Stückzahlen von vier bis 80 Tampons verpacken. So ist die Verpackung in Großpackungen ebenso möglich wie in kleine Reisegrößen oder Giveaways.

Auf einen Blick

  • Flexible Verpackungsmaschine für aktuell 12 verschiedene Formate
  • Zukunftssicher mit Optionen für weitere Verpackungsvarianten
  • Robotergestützte Technik für höchste Zuverlässigkeit und Leistung

Erfahrene Worte

„Mit der neuen Verpackungslinie sind wir für die Zukunft bestens gerüstet.“

Technische Details

Sicheres Handling von Produkt und Verpackung

Im ersten Gestell der Verpackungsmaschine richten drei Roboter flache Zuschnitte zu komplexen Faltschachteln auf: Ein F3-Roboter entstapelt bei jedem Takt vier Zuschnitte gleichzeitig aus dem Magazin und übergibt sie an einen F2-Roboter. Dieser setzt die Schachtelzuschnitte zum Aufrichten und Verschließen der Schachtelböden in Faltkästen. Die vier aufgerichteten Schachteln entnimmt ein weiterer F2-Roboter dann von der anderen Seite aus den Faltkästen und setzt sie auf ein Transmodul.

Während Roboter die Zuschnitte falten, werden die in Folie gewickelten Tampons zweispurig der Anlage zugeführt. Zwischen Produktion und Verpackungsmaschine kümmern sich zwei Zentrifugen darum, die als Schüttgut unsortiert vorliegenden Tampons zu vereinzeln. Über zwei Gruppierketten gelangen die Hygieneprodukte dann flachliegend und korrekt ausgerichtet in die Füllstation. Unabhängig von Größe und Art der Tampons kommt bei dem Füllroboter im zweiten Gestell immer das gleiche Saugwerkzeug zum Einsatz – das reduziert den Aufwand beim Formatwechsel erheblich. Zum Befüllen nimmt der Roboter 32 Tampons auf, fährt sie in Gruppen von je acht Stück zusammen und setzt sie lagenweise in die Schachteln, wobei er sich jeweils abwechselnd aus den beiden Gruppierketten bedient.

Sind die Schachteln fertig befüllt, wird im dritten Gestell jede Verpackung um die Gebrauchsinformation für Kundinnen ergänzt und anschließend verschlossen. Drei Roboter führen den komplexen Vorgang aus: Ein F3-Roboter entnimmt jeweils vier Gebrauchsinformationen aus einem Magazin und übergibt sie an einen F2-Roboter, der sie in die Schachteln legt. Danach unterstützt derselbe F2-Roboter beim Verschließen der Deckel: Er zieht die vordere Seite jeder Packung mithilfe von Saugern leicht nach vorn, damit ein weiterer F2-Roboter die Deckel der Schachteln innen einstecken kann. So ist gewährleistet, dass jede Schachtel ordnungsgemäß verschlossen wird. Nach dem Verschließen werden die Schachteln aus der Anlage transportiert.

Gesamtleistung
  • Leistung von 930 Produkten pro Minute
  • 12 verschiedene Formate
  • Effizienz von 97 Prozent
  • Ein Füllwerkzeug für alle Formate
  • Transmodul im Einsatz

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