Messen

Schubert stellt neue Heißsiegeltechnologie auf der PackExpo vor

Gerhard Schubert GmbH auf der PackExpo in Chicago (Upper Lake Side Center, Stand 8730)

Auf der diesjährigen PackExpo in Chicago stellt Schubert die erweiterten Funktionen seines Schlauchbeutelaggregats Flowmodul vor. Durch eine neue, patentierte Heißsiegeltechnologie lassen sich nun wärmeempfindliche Produkte noch schonender in Schlauchbeutel verpacken. Das gezeigte Layout des Flowmoduls entspricht dabei der neuesten Modellvariante, die sich durch eine verbesserte Zugänglichkeit auszeichnet. Darüber hinaus können sich Besucher auf der Messe über die Vielseitigkeit der selbst entwickelten Roboterwerkzeuge des Verpackungsmaschinenherstellers informieren. Angepasst an die produktspezifischen Anwendungen, tragen sie maßgeblich zur Flexibilität der TLM-Maschinen bei. Ebenso informiert Schubert über die Vorteile seines umfassenden Serviceportfolios und der webbasierten Kundenplattform GRIPS.world, die eine hohe Anlagenverfügbarkeit sicherstellt.

Neue Siegeltechnologie für das Flowmodul

Die neueste Modellvariante des Schlauchbeutelaggregats Flowmodul zeichnet sich durch ein noch offeneres Maschinenlayout aus, das die Zugänglichkeit für Wartungs- und Reinigungsarbeiten weiter erleichtert. Zudem bietet Schubert nun eine noch höhere Auswahl an möglichen Siegeltechnologien. Damit können die Kunden die für ihre Produkte am besten geeignetsten Prozesse wählen. So hat Schubert speziell für empfindliche Waren eine neue Heißsiegeltechnologie entwickelt. Hierfür passt sich das Flowmodul bei Heißsiegelfolien lückenlos an variable Geschwindigkeiten der vorgelagerten F44-Roboter an, ohne dass sich dies auf die Siegelqualität oder die Dichtigkeit der Schlauchbeutel auswirkt. Die dabei zum Einsatz kommende patentierte fliegende Quersiegeleinheit ist hochflexibel und sorgt dafür, dass die Siegelzeiten konstant bleiben. Sollen hermetisch dichte Packungen hergestellt werden, lässt sich die Siegelzeit entsprechend einstellen.

Die auf der PackExpo ausgestellte Maschine ist mit dieser neuen, schnell regelbaren Heißsiegelungstechnologie ausgestattet. Das Messeexponat wird Mixpacks mit zwei verschiedenen Produkten verpacken – jeweils einen Keks mit weißer und einen mit brauner Schokolade. Dabei erreicht die Maschine eine Leistung von 250 Produkten bzw. 125 Schlauchbeuteln in der Minute. Alternativ kann die Schlauchbeutelmaschine mit einer nicht rotierenden Ultraschall-Längssiegeleinheit versehen werden, die sich insbesondere für Folien mit hoher Barrierewirkung eignet. Beide Systeme zeichnen sich durch ihre geringe Wärmeentwicklung aus. Dadurch sind sie besonders für wärmeempfindliche Produkte wie Schokolade geeignet.

Mit dem Flowmodul bietet Schubert ein Schlauchbeutelaggregat, mit dem sich auch das Verpacken von Produkten in Schlauchbeuteln vollständig in das modulare Maschinenkonzept des Crailsheimer Verpackungsmaschinenherstellers integrieren lässt. Durch die einheitliche Maschinensteuerung von TLM-Anlage und Schlauchbeutelaggregat ist der Betrieb bedienerfreundlich. So lässt sich das Schlauchbeutelaggregat gemeinsam mit den gesamten Linienelementen über ein einziges HMI-Interface bedienen. Das Flowmodul wird mit den Standardkomponenten von Schubert wie dem Bilderkennungssystem ergänzt, das dafür sorgt, dass nur perfekte Produkte in die Zuführkette gelangen. Soll das Produkt wahlweise zuerst in ein Karton- oder Plastiktray gelegt werden, so kann diese Funktion einfach mit einer zusätzlichen Teilmaschine realisiert werden.

Produktspezifische Roboterwerkzeuge

Ein weiterer Schwerpunkt des Messeauftritts liegt auf den von Schubert entwickelten und hergestellten Roboterwerkzeugen. Denn durch die Modularität der TLM-Technologie lässt sich eine TLM-Anlage mühelos für zukünftige Anforderungen nutzen: Bei Produktänderungen und Formatumstellungen müssen lediglich die Roboterwerkzeuge angepasst oder getauscht werden. Schubert greift dafür auf ein langjähriges Know-how beim Design und der Funktionalität von Greifern und Saugern zurück. Das Unternehmen setzt für die Fertigung seiner Werkzeuge bereits seit 2014 auch auf den Einsatz von 3D-Druckverfahren. Mit der additiven Fertigung kann das Unternehmen Roboterwerkzeuge mit bisher nicht möglichen Funktionalitäten und Eigenschaften herstellen. Als Teil des Servicepakets von Schubert stellt das Unternehmen auch für neue Anwendungen entsprechende Werkzeuge zur Verfügung.

Service- und Digitalisierungsstrategie

Um sicher zu stellen, dass neue und bestehende Kunden schnell den passenden Ansprechpartner für ihre Anfragen erreichen, bietet die Schubert-Gruppe umfassende Serviceleistungen. Das Dienstleistungsangebot besteht aus fünf Pfeilern. Hinter diesen Leistungsbausteinen steht ein hochkompetentes und qualifiziertes Expertenteam, das Kunden weltweit über den gesamten Lebenszyklus der TLM-Maschine betreut.

Das Unternehmen fokussiert sich auf das Ziel, Ausfallzeiten und damit auch ungeplante Service-Einsätze künftig vollständig zu vermeiden. Schubert will Kunden einen präventiven Service bieten und setzt dafür auf Digitalisierung und auf eine enge Vernetzung. Als Teil der Servicestrategie von Schubert können sich alle TLM-Maschinen über das Internet mit der digitalen Plattform GRIPS.world verbinden. Durch Predictive Maintenance gewährleistet diese Plattform die langfristige Investitionssicherheit in eine TLM-Anlage. Darüber hinaus profitieren Kunden künftig durch das integrierte Condition Monitoring von Informationen und Daten. Dieses unterstützt sie dabei, ihre Produktivität weiter zu steigern. Den sicheren Datentransfer gewährleistet der Verpackungsmaschinenhersteller durch das GS.Gate. Dieses Maschinengateway, entwickelt vom Tochterunternehmen Schubert System Elektronik in Kooperation mit der genua GmbH, schützt die Daten durch eine Firewall, die sie hochsicher verschlüsselt.