Pharma

Die Autoinjektoren werden in Trays eingesetzt und anschließend kartoniert.

Verschiedene Vialgrößen lassen sich sowohl einzeln als auch in Kombination mit Spritzen auf der Anlage sicher verpacken.

Mit der neuen Maschine kann IDT Biologika auch medizinische Devices wie Autoinjektoren in Tiefziehverpackungen verpacken und kartonieren.

Verblisterte Spritzen lassen sich in unterschiedlichen Packungskonfigurationen kartonieren.

Anforderung

Höchste Produktivität bei maximaler Flexibilität

Eine für zwei: Tiefziehen und Kartonieren integriert

Die Kombination von Tiefziehen und Kartonieren wird üblicherweise auf zwei unterschiedlichen Maschinen realisiert. Schubert-Pharma vereint diese Aufgaben für seinen Kunden IDT Biologika platzsparend und effizient in einer einzigen Anlage.

Die zunehmende Komplexität von Verpackungslösungen, das geänderte Bestellverhalten der Auftraggeber sowie der Trend hin zu kleineren Losgrößen stellen neue Anforderungen an die Fertigungstechnologie und führten dazu, dass IDT Biologika im Bereich der Konfektionierung eine neue Fertigungsstrategie einsetzen wollte. In Schubert-Pharma fand das Unternehmen den richtigen Partner.

Lösung

Wie ist die Lösung auf die Anforderung umgesetzt?

Hoher Mehrwert auf kleinem Raum

Die Verpackungsaufgaben bei IDT umfassen das Verpacken und Kartonieren ganz unterschiedlicher Vials, verblisterter Spritzen, Kombinationsverpackungen aus Spritzen und Vials sowie medizinische Devices in Tiefziehverpackungen. Schubert-Pharma ist es gelungen, eine effiziente Anlage für die vielen Anwendungen und Formate zu entwickeln. Trotz der Komplexität ist diese Maschine sehr kompakt, sodass eine gute Bedienbarkeit gewährleistet ist. Da IDT Biologika unterschiedliche Produkte auf der Linie verpackt, legt man besonderes Augenmerk auf die Line-Clearance, also das Befreien der Anlage von sämtlichen Packmaterialien und überzähligen Produkten, die sich noch in der Linie befinden. Dieser Prozess läuft in der Anlage automatisch ab und bietet dem Kunden erhebliche Zeiteinsparungen. Die Anlagenverfügbarkeit wird dadurch entscheidend erhöht.

Auf einen Blick

  • Tiefziehen und Kartonieren in einer Anlage
  • Schneller Formatwechsel
  • Kompakte Bauweise
  • Hohe Anlageneffizienz
  • Transmodul sorgt für schnittstellenfreien Transport
  • Weniger manuelle Dokumentation und schnellere Chargenwechsel durch automatisierte Line-Clearance

Erfahrene Worte

„Den Ausschlag für uns gab die Tatsache, dass wir die geforderten Verarbeitungsprozesse mit einer einzigen Linie realisieren konnten. Andere Anbieter konnten kein Anlagenkonzept anbieten, bei dem alle erforderlichen Kompetenzen in einer Maschine von einem Hersteller vorhanden waren.“

Technische Details

Tiefziehen, kartonieren, kontrollieren

Beim Verpacken der Devices werden zunächst die Tiefzieh-Trays im Thermoformmodul von Schubert hergestellt. Anders als bei vergleichbaren Lösungen wird für die Tiefziehverpackungen ein Muttertray mit einer bestimmten Anzahl an Einzeltrays geformt, die erst später im Prozess vereinzelt werden. Im Bereich der Produktzuführungen finden mithilfe von F4-Robotern bereits die Gruppierungsprozesse der zu verpackenden Produkte auf Transmodulen statt. Über dem Produktband befindet sich ein Vision-Scanner, der die Position und Anzahl der Produkte der Anliefer-Trays an die F4-Roboter übermittelt. Diese greifen die einzelnen Produkte und platzieren sie in den tiefgezogenen Trays.

Anschließend erfolgt das Vereinzeln der bestückten Tiefzieh-Trays durch Stanzen sowie das Beladen in einen Topload-Karton. Die Vials werden stehend über einen Drehteller oder ein Band am Etikettierer vorbeigeführt und an das Produktband übergeben. Dieses Band liegt im Arbeitsbereich der F4-Roboter, sodass die Vials von den gleichen Robotern, die auch die Devices verarbeiten, vorgruppiert werden.

Die Line-Clearance findet über die Schubert-eigene Verpackungsmaschinensteuerung VMS statt. Durch Quittierungen und Gegenprüfungen wird sichergestellt, dass sich keine Produkte aus der vorausgegangenen Produktion in der Linie befinden. Ein Sensor überprüft automatisch, ob alle Transporteure leer sind, und gibt diese Information an den Maschinenbediener weiter.

Gesamtleistung
  • Autoinjektoren in 1er-, 3er-, 4er-, 6er- und 12er-Packungen mit Geschwindigkeiten von 80 bis 240 Injektoren pro Minute bzw. 20 bis 50 Schachteln pro Minute
  • 4er-, 6er-, 10er- und 12er-Faltschachteln mit Spritzenblister mit einer konstanten Geschwindigkeit von 80 Blistern pro Minute bzw. 7 bis 14 Schachteln pro Minute
  • Verschiedene Vialgrößen: Vials in 1er-, 2er- und 10er-Packungen stehend/liegend in Gefache, Vialformate von 2R bis 250H und Kombinationspackungen zweier unterschiedlicher Vialgrößen
  • Vision-Scanner im Einsatz
  • Kontrolle dank Verpackungsmaschinensteuerung VMS

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