Pharma

Turnkey-Lösung für Kombi-Kits

Diagnostikprodukt: Kontrastmittel für Ultraschalluntersuchungen

Ein Pick-and-Place-Roboter entnimmt die Kolbenstangen dem Sternrad. Durch eine Kippbewegung in die Horizontale kann der Roboter die Kolbenstangen ablegen.

Ein F4-Roboter legt die vereinzelten Vials in das Clamshell-Tray ab. Vorab setzt er die Vials auf eine Drehstation vor eine Kamera, die die variablen Daten auf dem transparenten Etikett liest und verifiziert.

Eine Anforderung bei der Beladung der Spritzen in die Clamshell-Trays ist die Orientierung des Fingerflansches, der parallel zum Boden und Deckel des Trays ausgerichtet sein muss (rechts im Bild).

Eine gefüllte Spritze wird erst nach erfolgreichem Lesen der variablen Daten auf dem Etikett im Tray platziert.

Ein F4-Roboter gruppiert die einlaufenden etikettierten Clamshell-Trays vor und transportiert sie zur Beladestation. Nach dem Einsetzen in die Kartons wird ein mit variablen Daten bedrucktes Etikett appliziert und der Karton verschlossen.

Die einzelnen Komponenten des Kombi-Kits sind in den Clamshell-Trays sicher arretiert.

Sind die Clamshell-Trays im Karton platziert, wird dieser mit einem Etikett versehen.

Sämtliche für die Verabreichung des Kontrastmittels notwendigen Komponenten sind in einem Tray sicher verpackt.

Anforderung

Effizienz und Produktsicherheit im Fokus

Einzelkomponenten kontrollieren und zu Kombi-Kits zusammenstellen

Ein italienisches Pharmaunternehmen hat mit einer Turnkey-Lösung samt Verpackungsanlage von Schubert-Pharma seine bislang manuell durchgeführten Verpackungsprozesse vollautomatisiert.

Die Anlage verpackt ein aus mehreren Einzelkomponenten bestehendes Kombi-Kit mit Kontrastmittel für Ultraschalluntersuchungen. Dabei erfordert die Aufgabe neben einer präzisen Vereinzelung und genauen Ausrichtung der Komponenten auch die Integration eines übergeordneten Kommunikationssystems zur Serialisierung der Produkte.

Mit der von Schubert-Pharma gelieferten Turnkey-Lösung erhielt das Unternehmen eine Gesamtanlage aus einer Hand. Damit kann der Pharmahersteller bei erhöhter Kapazität die Lohnkosten reduzieren und gleichzeitig seine validierten Prozesse sicherstellen.

Lösung

Wie ist die Lösung auf die Anforderung umgesetzt?

Effiziente Gesamtanlage aus einer Hand

Der vollautomatische Verpackungsprozess besteht aus drei übergeordneten Prozessen: der Beladung und Etikettierung der Trays und ihrer Kartonierung in Multiboxen. Das präzise Ablegen und Arretieren der einzelnen Komponenten in die Trays durch individuelle Roboterwerkzeuge gewährleistet ein produktschonendes Handling.

Das integrierte übergeordnete Kommunikationssystem stellt die Nachverfolgbarkeit sicher und vermeidet Chargenuntermischung: Barcodescanner und Kameras überprüfen die Daten auf den jeweiligen Produktetiketten auf Richtigkeit, bevor sie in Clamshell-Trays platziert werden. Im Rahmen der Turnkey-Lösung hat
Schubert-Pharma auch die Zuführungen der Einzelkomponenten effizient in das Maschinenkonzept integriert.

Auf einen Blick

  • Gesamtanlage aus einer Hand
  • Effiziente Zuführung und Beladung diverser Einzelkomponenten
  • Präzise Vereinzelung und genaue Ausrichtung der Komponenten
  • Etikettierung

Erfahrene Worte

„Die Maschine hat mich von Anfang an begeistert. Wir rechnen in Zukunft mit steigenden Produktionszahlen. Ich freue mich jetzt schon darauf, zu sehen, wie unsere Maschine – die wir intern Mustang nennen – über sich hinauswachsen wird.“

Technische Details

Flexible Automatisierungslösung sorgt für Effizienz

Zu Beginn werden die Clamshell-Trays dem Magazin entnommen, entstapelt und auf dem Transmodul positioniert. Dem gleichen Magazin werden zeitversetzt die Leaflets entnommen und in den Trays abgelegt; diese Kombination in einem Magazin ist platzsparend. Im nächsten Schritt legt ein Pick-and-Place-Roboter die erste Komponente des Kombi-Kits – eine Kolbenstange – im Tray ab. Danach werden Transfersysteme als zweite Komponente vereinzelt und von einem F4-Roboter zum Überprüfen der aufgebrachten Daten vor einer Kamera positioniert. Entsprechen die Daten auf dem Etikett den Vorgaben, wird es in das Clamshell-Tray eingelegt.

Im nächsten Modul führt ein Drehteller die Vials mit dem gefriergetrockneten Kontrastwirkstoff der Anlage zu. Ein F4-Roboter setzt die Vials auf eine Drehstation vor eine Kamera, die die variablen Daten auf dem Etikett detektiert und verifiziert. Stimmen die Daten mit der aktuellen Produktionscharge überein, lädt der Roboter das Vial in das Tray. Die nächste Komponente – eine gefüllte Spritze – wird ebenfalls erst nach erfolgreichem Lesen der variablen Daten im Tray platziert.

Eine Stand-alone-Etikettiereinheit appliziert nach dem Beladen und Verschließen des Clamshell-Trays bis zu drei Etiketten. Die anschließende Kartonierung startet mit der Entstapelung des Zuschnittes und Aufrichten des Kartons. Ein F4-Roboter gruppiert die einlaufenden, etikettierten Clamshell-Trays vor und transportiert sie zur Beladestation. Nach dem Einsetzen in die Kartons wird ein Etikett appliziert und der Karton verschlossen.

Gesamtleistung
  • Turnkey-Lösung: Clamshell-Tray beladen, etikettieren und kartonieren
  • Transmodul im Einsatz
  • Kartonierung: 5 oder 10 Kombi-Kits pro Karton
  • Bis zu 50 Kombi-Kits pro Minute

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