Gerhard Schubert GmbH

Neue digitale Technologien für mehr Flexibilität

Vom 7. bis 13. Mai 2020 präsentiert sich der Verpackungsmaschinenhersteller Schubert auf der Düsseldorfer Weltleitmesse interpack erneut als treibende Kraft für innovative Technologien und Verpackungslösungen. Auf Basis seines modularen Maschinenkonzepts zeigt Schubert live am Messestand neue Antworten auf die zunehmende Digitalisierung der Maschinen- und Roboterfunktionen. Den immer komplexeren Marktanforderungen durch höhere Produktvielfalt und kleinere Losgrößen setzt der anerkannte Hersteller das Thema Flexibilität entgegen. Große Chancen bietet hier die additive Fertigung: Mit dem 3D-Druck können Prozesse ganz neu gedacht und optimiert werden.

Schneller, flexibler, nachhaltiger – die Verpackungsbranche steht aktuell vor einigen Herausforderungen. Um diese Anforderungen als Hersteller im Verpackungsprozess ökonomisch und ökologisch zu realisieren, sind hochflexible Maschinen und konsequent effiziente Prozesse notwendig. Schubert bietet durch das modulare Baukastensystem seiner TLM-Anlagen hier bereits einen Vorteil, den die Firmengruppe durch die Entwicklung neuer Roboter und digitaler Lösungen kontinuierlich vorantreibt. Die Flexibilität seiner Hochleistungstechnologie demonstriert der Verpackungsmaschinenhersteller auf der interpack unter anderem anhand seiner neuen kooperativen Roboter – den Cobots.

Der lightline Flowpacker zeigt auf der Messe die neueste Siegeltechnologie von Schubert: das Heißsiegelsystem mit fliegender Quersiegeleinheit.

Cobots – die nächste Stufe der Automatisierung

Mit den kooperativen Robotern, die ohne Sicherheitskäfig arbeiten, lassen sich Verpackungsprozesse kleiner Losgrößen automatisieren und deutlich optimieren. Für seinen neuen Cobot-Baukasten entwickelt Schubert ein Gesamtsystem. Es beinhaltet eine intelligente und einfach zu konfigurierende Steuerung, ein Vision-System, das ihm erlaubt, mit Hilfe künstlicher Intelligenz sein Umfeld wahrzunehmen, Zuführbänder, Formatteile und vieles mehr. Jeder Schubert-Cobot benötigt maximal die Fläche, die für einen Tisch mit Kisten sowie ein bis zwei Personen gebraucht wird. Die kooperativen Roboter sind außerordentlich schnell und nehmen Menschen monotone Aufgaben im Verpackungsprozess ab. So können sie beispielsweise Produkte ohne vorhergehende Vereinzelung aus der Unordnung aufnehmen und in eine Kette einlegen. Gleichzeitig ist das Arbeiten mit ihnen sehr sicher: Nähert sich ein Mensch einem Schubert-Cobot, wird der Roboter zunächst langsamer und stoppt schließlich vollständig. Am Messestand ist ein Prototyp der Cobots live und in Aktion zu erleben.

Neue Pick-and-Place-Roboter für höhere Leistungsdichte

Wer vor allem viel Leistung auf wenig Platz unterbringen muss oder mehr Beweglichkeit beim Produkthandling benötigt, bekommt jetzt mit den spezialisierten T4- und T5-Robotern von Schubert die passende Lösung. Sie ergänzen den bewährten F4-Roboter, der in zahlreichen Pickerlinien von Schubert im Einsatz ist. Die Konstruktion der neuen Pick-and-Place-Roboter basiert auf dem bekannten Delta-Robotertyp. Ihr begrenzter rechteckiger Arbeitsbereich prädestiniert sie für eine hohe Leistung auf engstem Raum: In einem einzigen TLM-Gestell können bis zu sechs der neuen vierachsigen T4-Roboter gleichzeitig arbeiten. Eine andere und ebenfalls neue Möglichkeit für maschinelle Prozesse bietet die Variante T5. Sie verfügt über eine fünfte Achse, mit der sich Produkte schwenken und kippen lassen. Am Messestand zeigt eine kompakte Pickerlinie, wie effektiv und gleichzeitig flexibel der neue Robotertyp sein kann. Dabei verarbeitet die Maschine sowohl Trays aus Kunststoff als auch Trays aus Karton.

Der lightline Cartonpacker verpackt pro Minute bis zu 47 Schachteln in 12er-, 24er- oder 60er-Formationen in die RSC-Kartons.

Virtuelles Teilelager mit 3D-Druck on demand

Der 3D-Druck revolutioniert nicht nur die Maschinen, sondern auch die Lagerhaltung. Denn elektronische Konstruktionsdaten lassen sich in Sekundenschnelle „on demand“ auf der ganzen Welt abrufen. Diesen Zugriff auf geprüfte und zertifizierte Druckdaten macht Schubert jetzt möglich – mit der neuen Part-Streaming-Plattform der Tochterfirma Schubert Additive Solutions GmbH. Das virtuelle Lager ist schnell, zuverlässig und wirtschaftlich und bedeutet einen großen Schritt in Richtung sichere, flexible Produktion. Die digital gelagerten Teile sind überall verfügbar, lange Warte- und Lieferzeiten erübrigen sich. Neben einfachen Ersatz- und Verschleißteilen lassen sich verschiedenste Roboterwerkzeuge über die Part-Streaming-Plattform drucken. Viele Möglichkeiten bieten auch ständig genutzte Betriebsmittel und Vorrichtungen.

Auf der Messe präsentieren sich außerdem weitere spezialisierte Tochterfirmen der Schubert-Gruppe wie Schubert-Pharma, Schubert-Cosmetics und Schubert-Consulting. Insgesamt vier Verpackungsmaschinen mit realen Kundenanwendungen aus der Süßwarenbranche sind am Messestand in Aktion zu sehen. Zwei davon, ein Flowpacker und ein Cartonpacker, gehören zu den vorkonfigurierten Anlagen der lightline-Familie, die sich durch ihre kompakte Bauweise und kurze Lieferzeiten auszeichnet. An mehreren Maschinen zeigt Schubert live verschiedene Formatwechsel, die insbesondere aufgrund ihrer einfach zu wechselnden Formatteile noch schneller für die Kunden durchzuführen sind.

Am Messestand verpackt ein lightline Cartonpacker des türkischen Kunden Tören Schachteln, die mit Schokoladenriegeln befüllt sind, in RSC-Umkartons.