Modularität

Schnelle Formatwechsel durch individuelle Werkzeuglösungen von Schubert

Hersteller, die viele Produktformate bedienen oder für schnelllebigen Branchen arbeiten, brauchen hochflexible Verpackungsmaschinen. Schnelle Formatwechsel und die Möglichkeit, neue Formate kostengünstig in den Verpackungsprozess integrieren zu können, sind dafür zwingend notwendig. Doch jedes Unternehmen definiert seine Anforderungen anders. Schubert bietet daher jedem Kunden einen optimal angepassten Mix aus verstellbaren und wechselbaren Werkzeugen – mit innovativen Lösungen wie Kleinstmotoren und neuen Wechselebenen.

Das Konzept der modularen TLM-Maschine verfolgt Schubert konsequent bis hin zu seinen individuell konstruierten Roboterwerkzeugen. Schon vor Jahrzehnten hatte Gerhard Schubert eine klare Vorstellung vom perfekten Formatteil: Je exakter ein Werkzeug auf das Produkt zugeschnitten ist, desto besser ist das Produkthandling. Je schneller der Formatwechsel, desto effizienter ist die Produktion. Ob wechselbare oder verstellbare Roboterwerkzeuge – Schubert bietet beides und konzipiert eine maßgeschneiderte Kundenlösung aus seinen modularen Technologien. Ist Schubert frühzeitig in ein Projekt eingebunden, überarbeiten die Experten zusammen mit dem Kunden die gewünschten Verpackungen. Denn sind die Verpackungsmaße vereinheitlicht, zum Beispiel durch die Beschränkung einer Dimension auf nur eine Länge, wirkt sich das unmittelbar auf die Anzahl und die Herstellung der Formatteile aus. So lässt sich durch vorausschauende Planung der Verpackungsprozess vereinfachen und Kosten sparen.

Weniger Komplexität beim Verpacken bedeutet für den Kunden weniger Kosten bei Formatwechseln. Schubert-Experte Wolfgang Sedlak (Leiter Werkzeugkonstruktion) entwickelt mit seinem Team individuelle Lösungen mit wechselbaren und verstellbaren Werkzeugen.

Flexibilität mit wechselbaren und verstellbaren Werkzeugen

Als Standard verfügen Schubert-Maschinen pro Format über einen codierten Werkzeugsatz, der ohne Justierung sofort einsatzbereit ist. Wer eine hohe Prozesssicherheit und einen schnellen Formatwechsel bevorzugt, ist mit wechselbaren Formatsätzen gut bedient. Hierbei wird immer jeweils das komplette Werkzeug gewechselt, um ein anderes Format mit der Maschine verpacken zu können. Wer dagegen an Lagerfläche sparen möchte, fährt besser mit verstellbaren Werkzeugen, die manuell oder mithilfe von Motoren an andere Formate angepasst werden. Voraussetzung dafür ist ausreichend Platz in der Maschine für die verstellbaren Formatteile. Um den Kunden größtmögliche Flexibilität zu bieten, konzipiert Schubert die verstellbaren Werkzeuge ebenfalls so, dass sie prinzipiell komplett wechselbar sind. Denn dann lassen sich auch Formate verarbeiten, die etwas außerhalb des vorgesehenen Schemas liegen.

Schnelle Formatwechsel – das ist der Anspruch, mit dem Schubert Roboterwerkzeuge entwickelt. Hier ein NC–Füllwerkzeug mit 20 Antrieben und wechselbaren Saugerwerkzeugen.

Verstellbare Werkzeuge als zukunftssichere Investition

Die verstellbaren Werkzeuge können sich bereits ab drei Formaten lohnen, denn die Lagerhaltung von Wechselwerkzeugen benötigt viel Fläche. So lassen sich Verstellungen der Werkzeuge von außen relativ einfach umsetzen, wenn in den Maschinen genügend Platz zur Verfügung steht. Eine Technologie der Zukunft, an der Schubert arbeitet, ist zudem die Integration von Motoren in das F2-Werkzeug. Die Kleinstantriebe ermöglichen direkt an Ort und Stelle fein gesteuerte Bewegungen und eine präzise Verstellung der Werkzeuge. Solche verstellbaren Einheiten sind eine sichere Investition in die Zukunft, denn sie ermöglichen eine hohe Flexibilität und verringern die Folgekosten für weitere Formate.

Verstellbare Werkzeuge wie dieses Kartonverschließ-Werkzeug mit Handverstellung lohnen sich oft bereits ab drei Formaten, wenn in der Verpackungsmaschine genügend Platz dafür zur Verfügung steht.

Weitere Vorteile durch zusätzliche Wechselebenen

Sowohl bei den verstellbaren als auch bei den wechselbaren Roboterwerkzeugen kommt noch mehr Flexibilität durch zusätzliche Wechselebenen ins Spiel. Daher hat Schubert eine oder sogar zwei weitere Schnittstellen zum Wechseln integriert, die sich näher am Produkt befinden. Das bietet Kunden zahlreiche Vorteile:

  • Statt eines großen Werkzeugs können kleine Einheiten getauscht werden.
  • Werden komplette Wechseleinheiten getauscht, die mit Wechselwerkzeugen vorgerüstet sind, lässt sich ein Formatwechsel in wenigen Minuten durchführen.
  • Neue Formate können durch die kleinen Werkzeugeinheiten kostengünstig und mit kurzen Lieferzeiten realisiert werden.
  • Kleine Werkzeuge benötigen weniger Material und weniger Lagerfläche für die Werkzeugsätze. Das geringe Gewicht unterstützt die Maschinenbediener beim Tausch.
Durch zusätzliche Wechselebenen in den Werkzeugen bietet Schubert seinen Kunden die Möglichkeit, noch schnellere Formatwechsel durchzuführen. Hier ein Verschließwerkzeug für Kartons mit Wechselebenen.

Fazit

Auch die Werkzeuge von Schubert sind so modular aufgebaut und individuell kombinierbar wie alle anderen Schubert-Technologien. Als beste Lösung empfiehlt Schubert einen individuellen Mix aus allen Varianten, der für jeden Kunden und jede Maschine einzeln betrachtet und anhand der vorgegebenen Kriterien konzipiert wird. Egal in welcher Kombination – die hohe Flexibilität der Werkzeuge hält Schubert-Kunden viele Optionen für die Zukunft offen, auch in Richtung 3D-Druck.

Leicht und schnell zu wechseln sind 3D-Formatteile wie an diesem Greiferwerkzeug. Über die Part-Streaming-Plattform von Schubert Additive Solutions können Kunden solche Teile mit zertifizierten Druckjobs selbst ausdrucken und sofort einsetzen.