Schubert weltweit

Für mehr Unabhängigkeit und besseren Kundensupport

Schubert North America plant neues Headquarter in Charlotte

Nordamerika ist für die Schubert-Gruppe einer der wichtigsten Exportmärkte, der sich überproportional entwickelt. Eine beachtliche Umsatzsteigerung wurde auch im Jahr 2020 erzielt – trotz der schwierigen Bedingungen durch Covid-19. Das ist unter anderem dem ausgezeichneten lokalen Service und der hohen Beratungskompetenz am Standort in Charlotte, North Carolina, zu verdanken. Um in Zukunft selbstständiger agieren und die Kunden noch besser betreuen zu können, plant der Verpackungsmaschinenhersteller in Crailsheim seine amerikanische Tochtergesellschaft weiter auszubauen.

Die US-Stadt Charlotte ist inzwischen zu einem Hauptsitz der deutschen Wirtschaft in den Vereinigten Staaten von Amerika geworden. Die Liste der deutschen Unternehmen, die hier eine Niederlassung haben, ist lang. Insgesamt sind es rund 213 – darunter Bayer, Lufthansa, Siemens, Thyssen-Krupp und seit 2015 auch Schubert North America. Von dort aus verwaltet und entwickelt das Schubert Tochterunternehmen das Geschäft auf dem gesamten Kontinent – und das mit Erfolg. „Der Markt hat sich überproportional gut entwickelt“, berichtet Hartmut Siegel, Chief Executive Officer bei Schubert North America. „Erfreulicherweise hat die Pandemie die Weiterentwicklung unserer Produktinnovationen nicht ausgebremst. Die Nachfrage unserer nordamerikanischen Kunden nach modernster Verpackungstechnik mit großer Flexibilität und hohem Automatisierungsgrad war groß.“

Hartmut Siegel (CEO) leitet das amerikanische Tochterunternehmen von Schubert.

Maschinenabnahme auf amerikanischem Boden

Die Pandemie hat auch gezeigt, wie wichtig Unabhängigkeit und direkter Support für die Kunden von Schubert in Nordamerika ist. „Aus diesem Grund wollen wir unseren Standort für US-Kunden weiter ausbauen“, sagt Hartmut Siegel. Ein potenzielles Baugelände für das neue Headquarter hat Schubert North America bereits ins Auge gefasst. Die Gespräche mit dem Eigentümer zum Kauf des Baugrundstückes verlaufen sehr positiv. Konkrete Pläne, wie das neue Headquarter aussehen soll, gibt es auch schon: „Am neuen Standort soll neben unseren neuen Büroräumen auch eine Montagehalle entstehen. Dort wird die Endmontage und Inbetriebnahme für TLM-Verpackungsmaschinen durchgeführt werden. Ebenso gibt es eine Werkstatt für Serviceaktivitäten. Bisher mussten Kunden zur Maschinenabnahme oft zum Schubert-Stammsitz in Crailsheim nach Deutschland fliegen. In Zukunft wird die Abnahme für ausgewählte Maschinen dann direkt vor Ort in Charlotte erfolgen.“

Die Mitarbeiter des amerikanischen Tochterunternehmens sollen in Zukunft noch kundennäher und reaktionsschneller arbeiten können.

Ein Standort mit zahlreichen Möglichkeiten

Das neue Areal wäre ein wahrer Glücksgriff: Es liegt direkt an der Autobahn, in Flughafennähe und nicht weit entfernt von der University of North Carolina und dem Central Piedmont Community College. Mit beiden Institutionen pflegt Schubert North America eine enge Partnerschaft. „Unsere Servicemitarbeiter haben alles direkt vor der Tür. Sie können an der Universität sogar nebenberuflich einen Bachelor oder Master absolvieren. Umgekehrt bieten wir Praktikumsplätze für Studenten an", erklärt Hartmut Siegel.

Ein Ausbau der lokalen Servicekompetenz in Kombination mit einer Kapazitätserweiterung für Neumaschinen sind die Ziele dieses Projektes. Schubert North America wird dadurch kundennäher und reaktionsschneller. Hartmut Siegel erzählt: „Erste Kunden wurden bereits über dieses Vorhaben informiert und waren begeistert. Auch die Mitarbeiter freuen sich über diese Weiterentwicklung."

Seit 2015 hat Schubert North America seinen Standort in Charlotte, North Carolina.