Innovationsgeist

Erweiterung der Fertigung und neuer 3D-Drucker sichern Kunden Qualität

Formatteile aus dem 3D-Drucker sind in Verpackungsprozessen nicht mehr wegzudenken. Deshalb verfolgt Schubert eine klare Strategie, um den Anteil der 3D-Druckteile weiter zu steigern. In der Schubert-Gruppe arbeiten zwei spezialisierte Unternehmen daran, das praktische Verfahren für die Verpackungsbranche noch besser nutzbar zu machen: Das Start-up Schubert Additive Solutions widmet sich dem 3D-Drucken von Ersatz- und Formatteilen und präsentiert 2022 einen selbst entwickelten 3D-Drucker. Die Schubert Fertigungstechnik produziert als Dienstleister 3D-Metallteile auf Anlagen, die pulverbasierte Materialien nutzen, und seit neuestem auch 3D-Kunststoffteile im gefragten SLS-Verfahren.

Schubert Fertigungstechnik etabliert SLS-Verfahren für Kunststoffdruck

Schubert Fertigungstechnik druckt selbst in seiner Produktion und liefert die gedruckten Teile zu einem Großteil an die Gerhard Schubert GmbH, aber auch an weitere Kunden. Schon länger stellt das Unternehmen dazu 3D-Metallteile im SLM-Verfahren (selektives Laserschmelzen) her. Jetzt kommt das stark nachgefragte SLS-Verfahren, das selektive Lasersintern, für Kunststoffteile hinzu. Seit Herbst 2021 steht ein SLS-Drucker in der Produktion, mit dem der Hersteller nun auch auf diese Weise 3D-Kunststoffteile fertigen kann. „Wir haben das Verfahren unter anderem ins Haus geholt, weil wir bei Schubert schon sehr viele Bauteile im SLS-Verfahren von Lieferanten beziehen und wir uns entschieden haben, einen Anteil davon jetzt selbst zu produzieren“, berichtet Marc Grieser, Geschäftsführer der Schubert Fertigungstechnik. Der Vorteil für das Tochterunternehmen ist, dass alle Nacharbeitsprozesse wie Drehen und Fräsen in der hochautomatisierten Fertigung bereits vorhanden sind. „So können wir die dann noch notwendige Nachbearbeitung der Druckteile bei uns selbst durchführen und unseren Kunden vollständige Bauteile liefern“, sagt Marc Grieser. Bei bereits 60.000 gefertigten SLS-Druckteilen jährlich sichert das den Schubert-Kunden einen optimalen Lieferprozess und eine langjährige Verfügbarkeit der benötigten Bauteile in ihren Anlagen.

Bei Schubert Fertigungstechnik kommt der 3D-Druck für Metallteile und seit neuestem auch das SLS-Verfahren für Kunststoffteile zum Einsatz.

Neuer 3D-Drucker von Schubert Additive Solutions zum Selbstdrucken von Formatteilen aus Kunststoff

Mit der PARTBOX hat Schubert Additive Solutions bereits eine digitale Plattform geschaffen, von der Kunden zertifizierte Druckjobs in der eigenen Produktion abrufen und somit selbst 3D-Teile mit einem handelsüblichen Filament-Drucker herstellen konnten. Das bedeutet: optimal angepasste Roboterwerkzeuge für alle denkbaren Produkte, kein umweltschädlicher und langwieriger Transport von neuen Formatteilen, schneller Ersatz bei defekten Werkzeugen und die Möglichkeit, neue Formatsätze für geänderte Produkte einfach selbst herzustellen. Jetzt wird dieser Prozess noch einmal deutlich sicherer und qualitätsvoller, denn das Unternehmen hat einen eigenen 3D-Drucker für seine Kunden entwickelt. Zusätzlich liefert Schubert Additive Solutions zukünftig das passende Kunststoffmaterial. Der PARTBOX-Drucker gewährleistet dadurch eine gleichmäßig hohe Druckqualität, was die Prozesssicherheit innerhalb der Verpackungsmaschinen und damit die Effizienz im Verpackungsprozess für Kunden noch einmal verbessert. Angebunden an das Internet wird der neue Drucker ganz einfach über den Standard LTE. Den Lieferstart sieht Schubert Additive Solutions für März 2022 vor.

 

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Mehr über die Designagentur Ottenwälder und Ottenwälder

Der PARTBOX-Drucker wurde, wie schon andere Schubert-Produkte und Maschinen, von der Designagentur Ottenwälder und Ottenwälder gestaltet.